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Bollywood, Orientalischer, Gypsy Tanz - Trio Noaem

Tanztheater "Solange die Kerze brennt"


Internationales Theater Frankfurt,
Hanauer Landstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr
Preise: Abendkasse: 13 € | Vorverkauf: 10 € | Ermäßigung Vorverkauf: 8 € |
Vorverkauf mit Abholung an der Abendkasse:11 €

 

Eine junge Frau bereitet sich auf eine Reise nach Neu Delhi vor. In der letzten Nacht daheim bei ihren Eltern träumt sie sich voller Vorfreude in die faszinierende Welt der alten indischen Dichter. Begleitet von ihrer Traumfee erlebt sie Wurzeln der Kultur, deren Erkunden sie sich so lange gewünscht hat. „Solange die Kerze brennt“ von Amir Mansoor gestaltet diese Begegnung mit pakistanisch-indischem Kathak-Tanz in üppigen Kostümen und mit Gedichten des Inders Mirza Ghalib (1797-1869) aus. Auf der Bühne stehen Profis und Laien aus Indien, Pakistan, Deutschland, Kroatien, der Ukraine und Sri Lanka.
So entstehen fesselnde Einblicke in eine fremde und doch durch ihre Multikulturalität vertraut scheinende Welt. Sie regen zum Nachdenken, zum intellektuellen Austausch und zum Nach- und Hinterfragen an – denn es geht um die Begegnung mit einer anderen Kultur und mit Menschen, die andere Kulturen repräsentieren. Das Stück will so ein Zeichen gegen die Angst vor dem Fremden und für die Lust am Fremden setzen. Wort und Tanz zeigen einen Islam, der mit Fundamentalismus und Terrorismus nichts zu tun hat, dafür aber mit einer Offenheit gegenüber Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, Religion und politischer Meinung, die wir heute manchmal schmerzlich vermissen. Ein Vers von Mirza Ghalib drückt dies so aus: „Bei allem, was ich sage, fragstdu danach, was ich bin – sag doch selbst: ist das eine Art, miteinander zu reden?“
Mirza Ghalib ist der berühmteste Dichter des Urdu-Ghazal, einer aus dem arabisch-persischen Raum stammenden, klassischen Gedichtkultur, die in Indien und Pakistan sehr beliebt ist. Stark von der islamischen Mystik (Sufismus) geprägt, verkünden seine Gedichte eine Botschaft religiöser und kultureller Toleranz.

Mitwirkende: Surangama Lala Dasgupta, Duo Noaem, Hanan Kadur, Stephan Skora und Umar Bakhtiar. 

Über PakBann e.V.
Der pakistanisch-deutsche Kulturverein PakBann e.V. gründete sich 2004 aus einem pakistanischen Theaterprojekt. Unser Ziel ist es, mit unseren Veranstaltungen – wie Tanzaufführungen, Lesungen und Kochworkshops – Begegnungen zwischen Frankfurtern verschiedener Herkunft zu fördern. Dabei geht es ausschließlich um den kulturellen Austausch: Religion und Politik bleiben bei unserer Arbeit außen vor. Für diesen Einsatz, für ein kulturelles Miteinander, wurde PakBann e.V. im Jahr 2009 mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.